Wie das ...liebes Rot-Flüh zu seinem Namen kam:
1987 wurde der komplette vordere Altbau - das eigentliche Stammhaus - abgetragen, an der gleichen Stelle wurde ein neues Haus mit allem Komfort errichtet, das zudem mit einer ganz besonderen Attraktion aufwarten konnte: Einem unterirdischen Erlebnisrestaurant namens „Via Mala”. Seit dieser Zeit wird das Haus als 5 Sterne Hotel geführt und heißt ...liebes Rot-Flüh.
„...liebes”
Bruno Huber wollte damit für alle sofort erkennbar, auf eine ganz besonders aufmerksame und liebevolle Bewirtung hinweisen und wohl auch ein wenig die Neugierde wecken, was ihm tatsächlich sehr eindrucksvoll gelang.
„Rot”
Die senkrechten, teils überhängenden Felswände, die von oberhalb des Haldensees bis zum Gipfel ragen und Kletterfreunde aus der ganzen Welt anlocken, sind es auch, die dem Berg den Namen „Rot" gaben. Abends, bevor in der gegenüberliegenden Talseite die Sonne untergeht, strahlt sie diese Felswände an, wodurch diese sich purpurrot verfärben und dabei so stark glühen, als würden sie gleich zu brennen beginnen.
„Flüh”
Von den frühesten Bergbewohnern wurden nahezu im gesamten Alpenraum jene Berge, die von den anderen Bergen herausragen, die besonders markant sind mit „Fluh" oder „Flüh" bezeichnet. Und weil diese Flüh öfters so rot leuchtete, haben sie ihn Rot-Flüh genannt.
Wie alles begann...
Bereits um 1700, wurde in dem ursprünglichen Bauernhaus aus Holz ein Raum als Gaststube genutzt. Gäste waren Fuhrwerksleute, die mit Salztransporten das Tannheimer Tal durchfuhren. Erst 1928 vollzog sich unter der Führung von Martina Schädle der Wandel vom alten Dorfgasthof zum Beherbergungsbetrieb.Renate Huber und Gatte Bruno übernahmen 1964 den damaligen Gasthof „Rot-Flüh” auf Leibrente. Das Unternehmerpaar machte das Haus durch Tatkraft, Weitsicht und Risikobereitschaft weit über das Tannheimer Tal hinaus bekannt zu einem Wahrzeichen der Gemeinde Grän-Haldensee. Nach Martina Schädle und Renate Huber verkörpert Juniorchefin Sonja Huber, unterstützt durch ihren Mann Franz, die dritte Unternehmergeneration und Wirtin in dem traditionellen Familienbetrieb am Haldensee.
Doch nun zurück ins Jahr 1928:
Eine wesentliche Vergrößerung erfuhr der ehemalige Gasthof in den Jahren 1928 bis 1931. Zu dieser Zeit wurde unter der Leitung der Seniorchefin Martina Schädle ein größerer Teil des Hauses neu gestaltet: Ein Speisesaal wurde angebaut. Über die eigenen Interessen hinausgehend war Martina Schädle eine Wegbereiterin des Fremdenverkehrs in ihrer unmittelbaren Heimat und im Tannheimer Tal. Mit dem Ausbau der Bademöglichkeiten am Haldensee stellte sie die Weichen für die touristische Nutzung des idyllischen Hochgebirgssees. Ungebrochen von persönlichen Schicksalsschlägen - ihr Gatte Hansjörg fiel gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Norwegen - arbeitete sie viele Jahre zum Wohle der Allgemeinheit.
Etwa 1955 erhielt das „Rot-Flüh” einen neuen vergrößerten Dachstuhl und einen rötlichen Anstrich, der infolge zu einem Markenzeichen des Hauses wurde. Für ihre Verdienste um den Fremdenverkehr im Tannheimer Tal erhielt Frau Schädle, welche im Jahr 2000 im Alter von 95 Jahren starb, 1983 das Ehrendiplom der Kammer der gewerblichen Wirtschaft - Sektion Fremdenverkehr für vierzigjährige, vorbildliche Tätigkeit im Tiroler Gastgewerbe verliehen.
Mit der Übernahme des Gasthofes „Rot-Flüh” 1964 durch Bruno und Renate Huber - Tochter von Martina Schädle - wurde ein Generationswechsel vollzogen. Als wichtigste Aufgabe betrachteten sie den persönlichen Kontakt zu den Gästen.
„Sie sollen sich im Hotel wohlfühlen - und als eine Urlaubsheimat betrachten” so Renate Huber. Ihr Bestreben und das ihrer Mitarbeiter war es, die Gäste liebevoll zu umsorgen, auf persönliche Wünsche einzugehen und den Gast mit kleinen Aufmerksamkeiten zu verwöhnen. Das Hotelierspaar war ständig mit der persönlichen Leitung und dem kontinuierlichen Aufbau der Hotelanlage beschäftigt. Durch den ausgezeichneten Ruf des Traumhotels ...liebes Rot-Flüh wurde so mancher Gast erst auf das Tannheimer Tal aufmerksam.
Zubau vom Club Montanara, Hallenbad, Multimedia-Bad, Türkisches Dampfbad
Erster Wellnessgedanke...
Bereits im Jahre 1969 wurde im ...liebes Rot-Flüh der Wellnessgedanke eingeleitet - mit dem 1. Multimedia Grottenbad, einem wunderschönen Hot-Whirl-Pool, der heute noch in Betrieb ist und die Gäste zur Entspannung einlädt. Bruno Huber, zweiter Sohn von acht Kindern des Bauern und Gastwirtes Hugo Huber aus Holzgau war auf der Suche nach etwas Neuem, sah seine Chance und handelte. Ende der Sechzigerjahre ließ er Pläne für ein Hallenbad mit 180 qm Wasserfläche entwerfen. 1970 öffnete der Pool erstmals seine Tore - für Gäste des Hotels und für den öffentlichen Badebetrieb. Bereits kurze Zeit später hatten sich diese Investitionen amortisiert.Die umliegenden Gemeinden staunten, zögerten und zogen erst viel später mit dem Bau eigener Badeanstalten nach. Längst hatte der ideenreiche Unternehmer seine Badeanlage um weitere Attraktionen, darunter eine Freibadlandschaft mit Wasserfall und Seeungeheuer - Nessi - erweitert.
„Anders als alle Anderen" unter diesem Slogan startete die Hoteliersfamilie Bruno und Renate Huber 1987 den Neubau ihres Fünf-Sterne-Traumhotels in Haldensee im Außerferner Tannheimer Tal. Mit schier unglaublicher Liebe zum Detail und spielerischer Kreativität schuf Bruno Huber ein Haus der Superlative, ein Wahrzeichen, das in seiner Art einmalig ist.
Hier im "Tennisclub Montanara" wurde international gespielt. Als Eric Jelen oder Patrick Künen auf dem Center-Court ihren Auftritt hatten, wurde es auf den übrigen drei Freiplätzen und den zwei mit Teppichboden ausgelegten Hallenplätzen ruhig. Die Tennislehrer hatten ihre Freude mit den modern ausgestatteten Trainingsräumlichkeiten.
Bruno Huber´s Liebe zum Detail spürt der Besucher noch heute. Neben drei voneinander räumlich abgegrenzten Restaurationen, einem Hotelkomplex mit 220 Betten und einer Ladenstrasse hatte das Hotel auf dem Sport- und Freizeitsektor besonders viel zu bieten. Ein Schwerpunkt des ganzjährig geöffneten und nach einem Tannheimertaler Bergriesen benannten Hotels war das sportliche Angebot: Das Loch-Ness-Bad, in dem die Nessi im Sommer für die Kinder schwimmt. Ein künstlicher Bach mit echtem Tannheimertaler Quellwasser, der über einen Wasserfall durch das Restaurant „Via Mala” plätschert. Als „Gesundbrunnen” erwarten den Gast drei Schwimmbäder im Haus und den Haldensee vor der Tür.
Die "Freibadlandschaft Loch Ness" mit 750 qm Wasserfläche, das Hallenbad mit 180 qm Wasserfläche verbunden mit der finnischen Sauna und Solarium - dazu das neue Multi-Media-Bad mit 45 qm und das türkische Dampfbad mit geheizten Liegeflächen waren eine neue Dimension in der Hotelerie und wurde damals mit „Neues Wahrzeichen im Außerferner Tannheimer Tal” beworben. Ebenfalls wurde ein MINICLUB mit ganztägiger Betreuung eingerichtet.
Drei Tagungsräume mit 40, 80 und 220 Plätzen stehen für Konferenzen bzw. Tagungen zur Verfügung. Der größte Saal „Leonardo da Vinci” wurde im Stil eines norditalienischen Dorfplatzes gestaltet. Der Tagungsraum wird umrahmt von Hausfassaden, ein kleiner Balkon lässt sich zum Rednerpult umfunktionieren, das Buffet wird zur Dorfschenke. Und ein Panoramafenster gibt den Blick auf den Gipfel des 2111 Meter hohen Rot Flüh frei.
Auf natürliche Bau- und Ausstattungsmaterialien wurde bei diesem Umbau 1987 geachtet. Die 14 unterschiedlichen Zimmertypen wurden mit Möbel aus Vollholz und Naturharzprägnierung, mit abgeschirmten Leitungen, Textilien und Bodenbelägen aus Naturfasern ausgestattet. Bei den Zimmern wurde auf natürliche Bau- und Ausstattungsmaterialien geachtet. Herr Bruno Huber wurde als risikofreudiger Unternehmer beschrieben.
Da er schon damals die Meinung „Zurück zur Natur" vertrat, wurden die zu einem Drittel höheren Kosten für die natürlichen Materialien in Kauf genommen.
Ein weiterer Meilenstein war die Technik im ...liebes Rot-Flüh. Das eigens für das Hotel konzipierte Programm ist eine Besonderheit. Jeder Gast bekommt eine Identitätskarte - die sowohl als hausinterne Kreditkarte oder auch als Zimmerschlüssel und Zutrittskontrolle genutzt wird. Auch die Telefonanlage mit Weckservice war eine Neuheit. „Im ...liebes Rot-Flüh bilden die Bereiche Wohnen, Gastronomie, Service, Wellness, Sport und Freizeitangebote eine Einheit, denn nur dann, wenn alles stimmig ist und sich der Gast rundum wohl fühlt, bedeutet ein Hotelaufenthalt auch zu Hause zu sein und doch auf Urlaub”.
Das ...liebes Rot-Flüh ist ein Familienbetrieb und soll es mit Herzlichkeit auch bleiben.
Sonja Huber
Mit Freude arbeitete Tochter Sonja Huber, die ...liebes Rot-Flüh Wirtin der dritten Generation, im Famlienbetrieb mit. Mit ihrer natürlichen und umgänglichen Art war und ist sie der „Liebling” im ...liebes Rot-Flüh. Ihre Devise damals und heute: „Wir wollen, dass sich der Gast freut. Sich lebendig zu fühlen, ist eine einmalige Sache. ...liebes Rot-Flüh Urlaub hält nichts von Einsamkeit.” Nach dem Besuch der Hotelfachschule in Bad Gleichenberg holte sie sich das praktische berufliche Rüstzeug in England und Frankreich. Nach ihrer Rückkehr übernahm sie die Leitung vom Grill- und Steakrestaurant „Loch Ness” und anschließend die Führung des Hotelbetriebes.Franz Huber
Franz ist 1985 als Souchef ins Hotel ...liebes Rot-Flüh gekommen. Er hat fünf Jahre das Erlebnisrestaurant „Via Mala” geleitet und 3 Jahre als Küchenchef im Gourmetrestaurant „La Cascata nobile” gearbeitet und ist nunmehr in der Geschäftsleitung tätig. Seine Bereiche sind Technik und F & B.Cinderella Castle 2002
Neuschwanstein, des Märchenkönigs Prunkschloss, diente als Vorlage für das ehrgeizige Projekt „Cinderella Castle". Ein Märchenschloss für alle Wohlfühlsinne, in dem man auf wunderbare Entdeckungsreise gehen kann.2500 qm Wellness-Erlebnis, verteilt auf mehreren Ebenen. Ätherische Düfte wallen über verwunschene Wendeltreppen hinauf zu trutzigen Türmchen, und ganz unten, in einer märchenhaften Grotte, sprudelt ein Whirlpool. Wer Cinderellas Reich betritt, fühlt sich selbst wie eine Prinzessin oder ein Prinz. Ein Wasserfall plätschert am Fels entlang in die bezaubernde, wie eine Tropfsteinhöhle anmutende König Ludwig Grotte, eines der Highlights in der beeindruckenden Saunawelt.
Von ähnlicher Faszination geprägt, sind das Astral-Dampfbad, das orientalische Rasulbad, das alchemistische Dampfbad, die finnische Sauna, das türkische Dampfbad, die Eisgrotte und die Tannenzapfen-Sauna. Danach gehts hinauf in die lichtdurchströmte, herrlich mediterrane Liegehalle. Begehrt sind im Winter die Plätze am knisternden Kaminfeuer. Und als ob das alles noch nicht spektakulär genug wäre, setzt Familie Huber mit dem weltweit einzigartigen, reinen Energiewasser gefüllten Außenpool, dem Ganzen noch ein Krönchen auf. Das ganzjährig zwischen 28° - 30° C warme Wasser des 250 qm großen Pools wird in einem dem Wasserfallprinzip nachempfundenen Spezialverfahren mit Sauerstoff angereichert und erhält so seine Lebendigkeit, seine Eigenenergie und Eigendynamik zurück.
Dieses Energiewasser sorgt beim Menschen für eine bessere Durchblutung der Haut und aktiviert, wenn man es trinkt, die Selbstheilungskräfte. Deshalb kann man im Energiewasser nicht nur schwimmen, sondern bekommt es in den Restaurants des Alpendomizils als köstliche Erfrischung serviert.
Shiva Spa 2006
Sonja und Franz Huber beauftragten 2006, jh hallwachs & partner für den Ausbau einer über 700 qm großen „SHIVA SPA WORLD”, die ihresgleichen suchen sollte.Sie betreten die „SHIVA SPA” durch ein indisches Tor, wo Sie von einem zauberhaften Seerosenteich empfangen werden. Im Zentrum befindet sich der in weißem Naturstein gestaltete 180 qm große „AYURVEDA TEMPEL”, bestehend aus vier multifunktionalen, mit edelsten Materialien ausgestatteten Behandlungs-Kabinen. Jede davon verfügt über eine Beratungszone, Dampfdusche und ein Behandlungszentrum. Ein eigens für dieses Projekt designter Tempel mit einem Wannenraum für den Consulting- und Diagnostik Bereich wird über ein eindrucksvolles Indisches Tor betreten. Weiße Natursteinplatten, in einem „Seerosenteich" etabliert, führen zu den Behandlungsräumen.
Edelste Leuchten und Luster der Lambardari Contemporary Serie sorgen gemeinsam mit LED und Kerzen für die gewünschte Stimmung. Sechs großzügige multifunktionale Behandlungskabinen im schlicht asiatischen Stil - jede Kabine verfügt über eine autonome Klanganlage - ein romantischer Wannenraum für Zwei, ein Soft-Pack-Raum mit dem neuen System II, eine speziell für das ...liebes Rot-Flüh designte „La Stone Therapie” Kabine, ein kleiner Tempel für „Lomi Lomi Nui” Rituale und eine original von jh hallwachs & partner entworfene „alpienne wellness” Kabine runden das Programm ab. Eine eindrucksvolle und repräsentative Rezeption mit diskreter Beratungszone, sowie eine elegante Lobby mit Sofas und Fauteuils der Serie Croissant von Art Aqua sind weitere Highlights. Teak- und amerikanisches Walnuss Holz, spanischer Sandstein sowie Floor Gres Materialien, Marmorino-Malereien, Möbel der Serie Art Aqua, Dedon und der Serie Balance bilden die zentralen Bestandteile dieser exklusiven „Treatment World”. Die rund 100 qm große Nachruhe-Oase, welche sich in einem kleinen Teich befindet, ist eine auf dem Wasser schwebende Plattform mit Baldachins und Relaxing Betten von Dedon. Diese werden über einen Steg aus weißem Naturstein „Macao Blanco Domus” erreicht. LED-Licht-Szenarien, ein autonomes Klangprogramm, Düfte und ein Wasserfall sorgen für eine unvergleichliche Atmosphäre.
Bernsteinsuite 2006
Ebenfalls wurde mit dem Shiva-Spa-Bau diese Luxus-Spa-Suite errichtet. Für Romantiker und Genießer, die das Außergewöhnliche suchen, das „Beste vom Besten”.Eine ultimative Luxus-Suite mit 200 qm Wohnfläche, bestehend aus Entree, Ess- und Wohnbereich, begehbarem Ankleideraum, Schlafzimmer mit großzügigem Baldachin Himmelbett, Designermöbel, Kunst, offenem Kamin, ein in eine Sandsteinwand integrierter Flatscreen, Gäste-Toilette und natürlich mit eigenem Spa.
Der mit Sauna, Dampfbad, Doppelwanne mit Sprudeleinrichtungen, Duschtempel, Toilette, zwei getrennten Waschplätzen, zwei Massageliegen ausgestattet ist.
Im Wechselspiel aus Licht, Klang und Aroma. Alle Sinne berührend, emotional, schlicht und edel zugleich. Unsere Bernsteinsuite...
Sanierung Zimmer & Suiten
Bestand Haupthaus 2006/07/08Um dem gehobenen Standart der 5 Sterne weiterhin gerecht zu bleiben, wurden einige Zimmer/Suiten im Haupthaus renoviert.
Zimmertypen: Schnettra Bio Suite, Läuferspitze Bio Zimmer, Lachen Bio Suite. Alle Zimmer-Typen wurden sehr modern mit offenen Wohn- und Schlafräumen inkl. Bäder renoviert, teilweise mit Glasabtrennung. Wie schon damals wurde sehr auf natürliche Materialien geachtet.
